PART 4
Bucket-ListâŠ. Einmal in einer Talkshow auftreten
Am Inside Channels Forum 2016 durfte ich als Vertreter der Bison ITS meine Gedanken und Ansichten zum Schweizer IT Markt und der Cloud einbringen. Hat definitiv Spass gemacht đ
Das Schweizer Fernsehen an der Weihnachtsfeier 2006
FĂŒr die Weihnachtsfeier 2006 wurde ich fĂŒrs OK-Team angefragt und ich habe natĂŒrlich gerne mitgemacht.
Beim Brainstorming erinnerte ich mich an den Komiker «Gögi» welcher mit seinem Fake-Reporter-Team vom Schweizer Fernsehen jeweils ziemlich fĂŒr Furore sorgt. In den vielen Jahren als Mitglied des TrĂ€ff Schötz, hatte ich ebenfalls schon 2 groĂartige Abende mit ihm erlebt. So war es naheliegend das wir «sein» Fernsehteam eingeladen haben um fĂŒr «10 vor 10» ĂŒber eine Weihnachtsfeier in Zeiten der unsicheren Wirtschaftslage zu berichten. Die meisten haben wohl nicht bemerkt, dass hier kein echtes Fernsehteam am Werk war. (obwohl die Typen schon ein bisschen schrĂ€g wirkten) Nach der Filmerei zog sich dann Gögi mit seinem Team zurĂŒck und nach dem Dessert gab es dann den fertigen Doku-Film gleich live auf Grossleinwand. FĂŒr den rockigen Abschluss sorgten dann Slam & Howie welche ich ebenfalls schon von einem Konzert mit dem TrĂ€ff Schötz kannte. Ein echtes Highlight unter den vielen Weihnachtsfeiern.
Bison Group Weihnachtsfeier 2010
Kaum aus der Einzelhaft bei Comparex entlassen, fragte mich gleich beim Arbeitsbeginn Heinz Ranner (damaliger Marketing-Chef bei der Bison Group) ob ich nicht Lust hĂ€tte mit ihm zusammen etwas spezielles fĂŒr die Weihnachtsfeier, der inzwischen um die Bison IT Services gewachsenen Bison Group, zu machen. Gesagt getan und nach 2 Sitzungen bei Wein und Bier stand die Idee und das Konzept.
Die Umsetzung wurde auch sofort angegangen. Eigentlich hatten wir nur die ungefĂ€hre Idee und das GerĂŒst der Story, der Rest wurde dann vor Ort spontan und mit viel Improvisation aufs Video aufgenommen. Das merkt man an der einen oder anderen Stelle schon ein bisschen, aber trotzdem ein witziges Zeit-Dokument. (Der Grund fĂŒr den Tonausfall bei Tobiâs Worten in dieser Kopie ist unbekannt, hat aber garantiert nichts mit meiner Person zu tun! đ )
Relationship Management
Ein wichtiger Teil der letzten Jahre war meine Aufgabe als Relationship Manager, wo ich meine ĂŒber all die Jahre gepflegten Kontakte vertiefen konnte. Dabei immer wieder eine tolle Möglichkeit unsere Firma zu positionieren/empfehlen, waren die Microsoft Partner Konferenzen, wo die NĂ€chte oft fast so lang wie die Tage waren. Tönt nach viel Fun⊠und das war es meistens auch! đ
Da ich aus Prinzip immer pĂŒnktlich zu den ersten Keynote-Sessions im Konferenz-Center war, hat dann der fehlende Schlaf wĂ€hrend der Woche geholfen im Heimflug tief und fest zu schlafenâŠ
Insgesamt war ich an 11 Microsoft-Partner-Konferenzen und kann dabei auf viele spannende und unvergessliche Erlebnisse zurĂŒckblickenâŠ
Ein besonderer Höhepunkt war dabei sicher die Auszeichnung zum "Country Partner of the Year" im Jahre 2015!
Speziell in Erinnnerung geblieben ist mir auch der Abend, als mich Microsoft-Kollegen mit dem Batch eines Vorgesetzten in eine internes Kickoff-Fest reingeschmuggelt haben... dabei konnte ich mich mich als neuer P-Seller gleich optimal prÀsentieren⊠definitiv ein Vorteil, wenn man als einziger Partner an so einem Anlass reingeschmuggelt wird. Das Daumenkino, welches am Anlass hergestellt wurde, war ebenfalls eine coole Idee und eine schönes Souvenir:
Unvergesslich auch der Abend in Toronto als nach der offiziellen DACH-Party eine Gruppe Microsoft-Kollegen unbedingt noch in eine Hip-Hop-Bar wollten. Den Namen des Clubs habe ich vergessen, aber das Ambiente dort wie in einem Hip-Hop-Videoclip. Eine Warteschlange vor dem Eingang in einer dunklen Gasse, wo wir «Weissen» einfach mal warten mussten, wĂ€hrend Limousinen mit Black Ladys in High Heels und ihren goldkettenbehĂ€ngten Boyfriends in Adidas-Sneaker direkt reingelassen wurden. Einmal im Club drinnen, waren wir fast die einzigen weissen GĂ€ste und als ein 2 Meter-HĂŒhne mir plötzlich auf die Schulter klopfte, um mir mit ernstem Blick zu sagen, dass ich ihm die Aussicht aus seiner Lounge versperre, bin ich ohne zu murren sofort auf die Seite gestanden. (die Geschichte die bei meinen Kollegen kursierte, dass letzte Woche jemand hier bei einer Messerstecherei umgekommen sei, hat sicher mitgeholfen, dass ich keine Lust auf grosse Diskussionen hatte)
SpĂ€ter am Abend kam dann eine TĂ€nzerin in den Club und versuchte mehrere Personen unserer Gruppe auf die BĂŒhne (wo unmissverstĂ€ndlich ein grosses «Strictly No Photos & Videos» Schild hing) zu holen. Vergeblich, alle weigerten sich, bis plötzlich die meisten auf mich zeigten und ich dem Gruppendruck nachgab. Einmal auf der BĂŒhne stellte mich die nette Dame an die Eisenstange, hĂŒpfte an/auf mich und als ich sie am Hintern festhalten wollte, damit sie nicht runterrutschte, bekam ich einen Klaps auf beide HĂ€nde, und sie begann mit umschlungenen Beinen ziemlich wild an mir hoch zu klettern. Mir wurde es dabei ziemlich mulmig, und als sie auf der Höhe meines Halses angelangt war, gab es einen lauten Klapf und die Stange mit mir und der TĂ€nzerin kippte einfach um. Nachdem dem ersten Schock (mit der kalten Stange im RĂŒcken und der warmen TĂ€nzerin auf meinem Hals) stand ich vorsichtig vom Boden auf. WĂ€hrend ich versuchshalber Arme und Beine schĂŒttelte, um zu prĂŒfen ob ich noch alle Körperteile bewegen konnte, blickte ich auf die erschrockenen Club-GĂ€ste. Ein sehr nervöser Club-Chef erkundigte sich Ă€ngstlich ob bei mir alles OK sei (er sah wohl schon eine millionenschwere Klage auf sich zukommen) und die geschockte TĂ€nzerin entschuldigte sich schweissgebadet. FĂŒr mich ging das ganze glĂŒcklicherweise glimpflich aus (werde aber sicher nie mehr leichtsinnig irgendwo auf eine BĂŒhne mit Stange steigen) und ich durfte als spontaner Mini-VIP sogar ab sofort den Leuten vor der Aussicht stehen, ohne dass ich weggewiesen wurde. đ
Trotz striktem Aufnahmeverbot machte ich (natĂŒrlich bevor ich das Schild gelesen hatte) dieses Foto im Club. Links sehr gut zu sehen, die legendĂ€re Stange, welche zu diesem Zeitpunkt noch unbeschĂ€digt und aufrecht auf die Dinge harrte, die schon bald kommen werden!






